Und wir legen mit zwei Videoclips nach, zwei Titel, die wirklich sehr zu empfehlen sind, für alle, die gerne auf dem neusten Stand der Dinge sind. Mit dabei haben wir „Every bodys Darling“ – Get Well Soon und A Fine Frenzy. Und wer die zwei Bands bereits kennt, weiß, dass es jetzt mit ruhigen Dingen zugehen wird.
Den Anfang macht das Wunderkind von ’Get Well Soon’. Konstantin Gropper verbirgt sich hinter der Neuentdeckung des Jahres. Es gibt keine Musikzeitschrift oder Rezession, die ein schlechtes Haar an ihm lässt. Im Gegenteil, seine Musik wird als innovativ, unvergleichbar, abwechslungsreich und einzigartig betitelt. Zum deutschen Conor Oberst wird er gekrönt. Wer sich einmal das Debüt mit dem endlos langen Namen ’Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon’ angehört hat, weiß, dass in dem Universum, in dem Gropper lebt, wirklich alles einzigartig sein muss. Denn sein Musikstil ist wirklich einmalig. Seine Art ausgefallene Melodien, mit Instrumenten und Texten zu verbinden ist wirklich expressionistisch. Hat er doch auch einiges an musikalischer Erfahrung vorzuweisen, wenn man den Piano-, Cello, Schlagzeug und Klassikgitarrenunterricht in seinen Lebenslauf mit einrechnet.
Der ursprünglich aus Biberach stammende Künstler, gibt nicht viel auf seinen kleinen Herkunftsort. Im Gegenteil auf seiner Myspace Seite werden London und Berlin als Heimatorte angegeben. Er hat keine Lust auf das Land-Ei-Klischee. Die Musik von Gropper jedenfalls klingt gar nicht nach Landluft, sondern eher nach großem Talent, ausnahmsweise ’Made in Germany’!
Wir stellen euch aus Rest ’Now, Weary Head! You Will Get Well Soon’ den Song ’Christmas in Adventure Parks’ vor!
Als nächstes möchten wir euch die Band ’A Fine Frenzy’, um Songschreiberin/Pianistin und Sängerin Alison Sudol, näher bringen. Ziemlich melancholisch und rührseelig geht es im nächsten Video her. Klar, wer harte Gitarrenriffs und starke Beats liebt, ist mit diesem Video wirklich nicht sonderlich gut bedient. Für alle anderen, die aber auf abwechslungsreiche Musik-Kost stehen, können hier undenklich weiter lesen und sich den Clip anschauen. Der Stil von A Fine Frenzy ist stark mit dem einer Norah Jones oder Katie Melua vergleichbar, jedoch mit einer extra Prise Schwermut oben drauf. Wenn man die Songs von Alison hört, die sie selbst komponiert und schreibt, dann denkt man, das ganze Leben wäre eine Last und es ist schwer, Licht am Ende des Tunnels entdecken zu können. Aber das macht gar nichts, denn gelegentlich etwas melancholisch zu sein, hat noch niemandem geschadet. Alison Sudol ist gerade mal 23 Jahre jung und in Los Angeles aufgewachsene Sängerin, machte das erstmal auf sich aufmerksam, als ihre Musik für diverse Fernsehserien, wie Dr. House oder CSI:NY, zur Untermalung genommen wurde. Die Scheidung ihrer Eltern ließ sie ihrer Leidenschaft, der Musik näher kommen und diese eher traurigen Töne anschlagen. Beeinflusst fühlte sie sich von Bands wie Kean oder Radiohead.
Wir möchten euch aus ihrem Debüt aus 2007 ’One Cell In The Sea’, die erfolgreiche Singleauskopplung ’Almost Lover’ vorstellen, die es sogar bis auf Platz 31 in den Deutschen Single-Charts schaffte.
Links:
http://www.myspace.com/youwillgetwellsoon
www.myspace.com/afinefrenzy
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