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So war es - Mando Diao in Berlin-Zitadelle

Wer in den anfangs Tagen vom Juni aufmerksam durch Berlin schlenderte, konnte an jeder zweite Ecke ein Plakat mit der Aufschrift “Mando Diao – Ode to Open Air 2007” entdecken.


Mando Diao Ode To Open Air 2007Denn nach Rock am Ring und einer ausgedehnten USA-Tour war es endlich wieder so weit: Mando Diao haben ihren ersten Solo-Gig in Berlin, nach ihrer langen und ausverkauften Ode to Ochrasy Tour in Deutschland, bestätigt. Und es sollte nicht nur irgend ein Konzert werden, nein(!), es sollte eine Ode an die Open-Air Konzerte werden. Nicht ohne Grund hieß ihre kleine Tour, mit drei Konzerten in den Städten Dresden, Berlin und Hamburg, ’Ode to Open-Air’. Leider wurde der erste Gig in Dresden aus technischen Gründen abgesagt. So viel der Startschuss für das erste Konzert aus ihrer Reihe in Berlin.
Als Vorband hatten die vier Schweden niemand geringern als die schwedischen Newcomer The Sounds und die britischen Indie-Rocker von Dirty Pretty Things, mit dem Ex-Frontman der Libertines Carl Barat Bârat, im Gepäck. Diese zwei Bands haben die Vorfreunde auf das Mando Diao-Konzert erheblich versüßt.
Doch nicht nur, dass Mando Diao zwei absolute Top-Acts als Unterstützung dabei hatten, nein, sie ließen es sich auch nicht nehmen, für Mando-Fans im WSZC-Store in Berlin, eine kleine Autogrammstunde zuhalten. Und wer nach dem Konzert immer noch nicht genug haben sollte, konnte mit Mando Diao bei einer After-Show Party im White Trash, in Berlin am Prenzlauerberg, bis in die Morgenstunden feiern.

Um 21 Uhr war es aber erst mal so weit, die Bühne war perfekt aufgebaut. Ein großes, weißes Leinentuch, auf dem später noch kurze, animierte Videos oder der Schriftzug „Mando Diao“ des öfteren zu sehen sein sollten, verzierte den Hindergrund der Bühne. Die Band-Instrumente waren im Stiel des Ode to Ochrasy Plattencover eingekleidet.
Plötzlich wurde das Kreischen der Mädels in der ersten Reihe immer lauter und der Applaus wurde erheblich verstärkt.

Mando Diao

Dann betraten ’Sie’ die Bühne: Matts, Gustav, Björ, Samuel und CJ!
Unter dem Intro von ihrem Song Tony Zoulias ließen sich die vier Schweden, im tosenden Applaus, herzlich willkommen heißen.
Und sogleich ging es los! Sofort wurde sich bei ihrem ersten Song ’Tony Zoulias (Lustful Live)’ in die Gitarren gestürzt. Das war der Beginn, auch für die Leute aus dem hinteren Bereich des Konzertgelände, neugierig, bis ganz nach vorne zuströmen. Auf die rhetorisch Frage von Gustav Norén, dass sie jetzt einen Song von ihrem zweiten Album ’Hurricane Bar’ spielen würden und ob dieses jemand kenne, wurde nur mit großem Gekreische geantwortet. Schon erklang die Melodie von ’Clean Town’, gefolgt von einem grandiosen ’White Wall’. Die Massen fingen an zu springen und zu tanzen. Es folgten Kracher aus Ihrem neuen Album, wie Killer Kaczynski, TV and Me, Ode to Ochrasy, Good Morning Herr Horst, Song for Aberdeen oder Long before Rock ’n’ Roll. Auch ihre früheren Werke kamen nicht zu kurz, aus denen alte Klassiker wie Sheepdog oder auch der Ohrwurm God Knows, dem Publikum um die Ohren gehauen wurden.

Aber nicht nur altbekanntes wurde dem Publikum serviert, auch einen brandneuen Track „If i don’t live today“, der sogar einen Rocker wie Gustav Norén zum Tanzen auf der Bühne motiviert, sollte dem Berliner-Fans natürlich nicht vorenthalten werden. Wer bereits in den Genuss kommen ist, den neuen Song einmal hören zu dürfen, kann sich jetzt schon ausmalen, an welchen Erfolg die neue Nummer, mit ihrem melodischen/tanzbaren Sound, anknüpfen wird.

Abgerundet wurde das ganze Konzert mit einer Zugabe ihres größten Erfolgs „Down in the Past“.
Denn bei diesem Song gaben die Schweden wirklich alles! Sie wussten, dass das der Titel ist, auf den die Mehrheit des Publikums gewartet hat, und das die Meute hören wollte.
Björn legte sich mit gesamter Stimme, Kraft und Hingabe ins Zeug. Gustav untermauerte diese Aktion mit eingängigen Gitarren-Riffs.
Das Björn durch das starke Beanspruchen seiner Stimmbänder bei jenem Song, hin und wieder die Stimme versagte, war für das Publikum kein großes Problem und wurde gleich durch das laute Mitgrölen kaschiert.

Doch so einfach gaben sich die ’Mandoianer’, nach ’Down in the Past,’ nicht zufrieden!
Die Menge verlangte nach mehr! Und dieses Schreien bzw. Verlangen konnten auch die Jungs von Mando Diao, natürlich nicht ohne weiteres, ignorieren.
So gaben sie ein letztes mal, mit allen erdenklich mobilisierten Kraftreserven und den letzten Rest von Björns Stimme, den Smasher ’You can’t steal my love’ zu ihrem Besten.
Als die ersten Akkorde von diesem Song ertönten, war die Menge nicht mehr zu bremsen.
Jetzt tanzte auch der letzte auf dem Open-Air-Gelände.
Aus allen Ecken und Enden konnte man ein „Honey i love you, like the summer falls and the winter crwals“ vernehmen.
Die Stimmung hatte ihren Höhepunkt erreicht.
Und wenn es am schönsten ist, soll man bekanntlich gehen. Das dachten sich auch die fünf von Mando Diao und verließen nach diesem Song, unter exzentrischem Beifall, die Bühne.

Mit zufriedenen Gesichtern und einem breitem Lächeln verließen die Leute die Freiluftbühne. Mando Diao haben es wieder einmal geschafft, sich und ihren Anhängern, einen wunderbaren Abend zu ermöglichen.

Fazit:
Mando Diao muss man einmal live erlebt haben! Und wem dies noch nicht gelungen ist, aus welchen Gründen auch immer, sollte es schleunigst nachholen, denn die Band ist ihr Eintrittsgeld alle mal wert!

Mando Diao Autogrammstunde Mando Diao Autogrammstunde

 

Autogrammstunde mit Mando Diao im WSZC-Store in Berlin


Mando Diao mit ’Killer Kaczynski’, am 06.06.07 in Berlin - Zitadelle-Spandau:


Links

www.mando-diao.com

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