Sven van Thom, selbst, wenn man den Namen das erste Mal liest bzw. hört, kann man sich gleich denken, dass das nur ein Künstler Name ist. Passend zu diesem Pseudonym bringt Herr van Thom diesem Freitag sein Album „Phantomschmerz“ auf den Markt.
Sven van Thom wollte schon als Kind so singen wie seine großen Vorbilder Roland Kaiser und alle anderen Schlagerbarden. Er selbst behauptet auch über sich, er würde Schlagermusik fabrizieren. Und wenn man das ganze mal etwas objektiv betrachtet, tut er das auch. Er singt über die Liebe, das Verlassen werden, aber auch sozialkritische Texte kommen nicht zu kurz bei ihm. Zugegeben, seine Texte sind einiges anspruchsvoller als ein „Santa Maria“, aber dennoch pendelt der Mann zwischen Schlager auf höchstem Niveau und innovativem Indie Singer/Songwriter Level. Nicht all zu oft bekommt man es mit dieser Art von Kunst zu tun.
I
n zartem alter von knapp 7 Jahren, hat der Berliner, seine ersten musikalischen Erfahrungen mit einer Blockflöte gemacht. Anschließend folgte Akkordeonunterricht. Das alles wurde von seiner prägenden Hip Hop-Phase über den Haufen geworfen, in der er sich ein Keyboard mit ordentlichem Beat zulegte. Mit 16 jedoch, war auch diese Phase überwunden und so organisierte er sich seine erste Gitarre, der er auch bis heute noch ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt.
Im jugendlichen Alter von ca. 18 Jahren hat Sven einmal behauptet, dass er es sich nicht vorstellen könne einmal Liebeslieder zu schreiben. Heute tut er fast nichts anderes mehr, sein neues Album lebt davon. Und wenn er etwas kann dann das. Denn diese kleinen Anekdoten auf die Liebe treffen wirklich jeden. Ob das nun ein „Schatz halt’s Maul ist“, dass den Kommunikationsdrang der Frauen kritisiert. Oder ein „Ich könnte weinen“, dass den Mädels den Glauben an Männer wiedergibt, die auch zu ihren Gefühlen stehen können. Oder auch der Song „Trauriges Mädchen“ (bekannt aus dem Pro7-Trailer für einen Spielfilm) in dem es um einen Jungen geht, der eine Frau liebt, die auf einen anderen Kerl steht, der sie aber nicht liebt. Bessere Tragödien hätten selbst Shakespeare sich nicht ausdenken können. Deshalb verdient dieser Künstler die Ohren des deutschen Publikums Denn wenn man schon etwas zu sagen hat, wieso dann nicht gleich in der Sprache, in der einem in der Bundesrepublik auch jeder versteht?!
Sven van Thom: Phantomschmerz
1. Trauriges Mädchen
2. Ich könnte weinen
Schau dir doch auch mal folgende Themen an:
Sven van Thom, TV Noir, Phantomschmerz, Trauriges Mädchen, Pro7, Werbung,