Die technische Entwicklung zeigt ganz deutlich in Richtung eines Gerätes, dass sehr viele – fast alle wichtigen - Funktionen in sich vereint. Genau solch ein Mobiltelefon habe ich vor ca. einem halben Jahr käuflich erworben und will nun meine Erfahrungen schildern.
Der VPA II hat einen Neupreis von ca. 500€ , ausgestattet mit einem 330 Mhz Prozessor und 64MB RAM. Mit einem Gewicht von 160g ist es bei Leibe kein leichtes Gerät, jedoch für ein PDA (Personal Digital Assistent) sehr kompakt gebaut.
Das Farbdisplay mit 65.536 Farben bietet kein allzu leuchtendes, aber sehr klares Bild.
Der VPA II ist mit W-Lan, Bluetooth, Infrarot und USB-Port ausgestattet und ist deshalb mit fast allen technischen Geräten zu verbinden, ob Drucker, Computer oder Hot-Spot, der VPA hat mir jedenfalls nie Verbindungsschwierigkeiten bereitet.
Die Vielfalt in Sachen Funktionalität macht dieses Gerät zu einem absoluten Alleskönner, die Schaltzentrale bildet eine stark vereinfachte Version von Microsoft Outlook. Die Tastatur mit 104 Tasten lässt das umständliche Tippen auf 9 Ziffern schnell vergessen. Zum wirklichen Surfen im Internet ist der VPA jedoch nicht zu gebrauchen. Alles andere aber, wie z.B. ftp-Zugriff, eine SSH oder e-Mailverbindung zum Webserver bereiten ihm keinerlei Schwierigkeiten.
Was schade ist: Obwohl ich das neuste Windows Mobile auf meinem Gerät habe, unterstützt es nur ein veraltetes Imap-Protokoll. Dies ermöglicht zwar das Anzeigen von sämtlichen virtuellen Ordnern auf dem e-Mailserver, jedoch kann der VPA II keinen Ordnerbaum darstellen.
Die Kalenderfunktionen sind stark der PC-Version des „Outlook 2002 – Kalenders“ nachempfunden, was dafür sorgt, dass die Synchronisation mit selbigem Programm problemlos und schnell funktioniert. Kontakte, Notizen, Kalendereinträge werden über Bluetooth sowie USB in akzeptabler Geschwindigkeit übertragen.
Auch als Mp3-Player ist das VPAII gut nutzbar, dies jedoch nur nach Kauf eines Klinkenadapters, welches den Standart Headset-Ausgang zu einem 3,5 mm Klinke Ausgang macht.
Zwar sind ca. 50 MB nutzbarer Speicher für Musik nicht üppig, jedoch vorerst ausreichend. Dieser Speicher ist nach Zukauf einer entsprechenden miniSD Karte auf bis zu 2000 MB erweiterbar.
Für die Fotografen unter uns ist selbstverständlich auch eine 1,3 Megapixel-Handykamera eingebaut, bei der mich jedoch allein das Steuerungsprogramm überzeugt hat, das einer normalen Kamera wirklich sehr nahe kommt.
Fazit:
Wer sein Geld nicht schon für MP3-Player, Handy, Organizer, Navigationssytem, etc. ausgeben hat ist mit diesem funktionalen Alleskönner wirklich gut bedient.
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